Eine Auswahl einiger Highlights der großen Kunst- und Antiquitätenauktion
am 29. und 30. November 2018:

 

 

Sammlung Flora Danica

u.a. Lot 13 – Gr. Platte

Porzellan,  Kgl. Kopenhagen, 1969-73
Flora Danica.- Feine Malerei mit polychr. botanischer Motivik verso bez. „Trifolium medium Jacq.“. Lanzettspitzenrand u. durchbrochene Fahne. Goldstaffage. Goldrand minim berieben. Dm: 35,5 cm. Unterglasurgrüne und -blaue Manufakturmarke. Malerzeichen.

Schätzpreis 450 ,- EUR

 

 

Lot 509

Prunkvolle Louis XV-Pendule

Holz/Bronze, wohl Nicolas Munier, um 1750
Dreiseitig verglaster, geschwungener Balusterkorpus m. konsolartigem Abschluß. Belegt in Grünlack-Technik. Im chinesischen Stil m. reich applizierten Bronz Doré Elementen in Rocaillenbögen, Blattdekoren u. Figuren dekoriert. Hinter profilgerahmter Tür, gegliedertes Emailzifferblatt m. römischen Indices. Bez. „Munier à Paris“. Mechanisches Messingwerk m. Schlüsselaufzug. Pendel m. Fadenaufhängung. Halbstunden -Stundenschlag auf Glocke. Altersspuren, kl. Def., Best. u, Materialverluste, Pendel später. HxBxT:  93 x 33 x 17 cm

Laut Einlieferer läuft das Uhrwerk an. Funktion ohne Gewähr.

Schätzpreis 1.800,- EUR

 

 

 

Sammlung Marinemalerei

u.a. Lot 870

Eckenbrecher, Karl Paul Th. Themistokles von
1842 Athen – 1921 Goslar

Auf der Reede vor Mandal (Südnorwegen).- Öl a. Lwd., u.li. sign./dat. „T. v. Eckenbrecher 1884“, verso handschriftl. bez. „K. von Eckenbrecher in Berlin W. / Kurfürstendamm 229 / an der Südnorwegischen Küste“, a. neuwertigem Etikett bez./bet./dat. sowie m. Ausstellungsetikett der Großen Berliner Kunstausstellung 1906. Vereinzelt minim. Craquelée, wohl kl. Retuschen, vereinzelt kl. punktuelle Farbverluste. 111 x 176 cm, gerahmt (kl. Def.).
Thieme/Becker.- Schuf bereits in seiner Jugend erste Skizzen. Nach der Übersiedelung nach Deutschland 1859/60 Schüler des Hofmalers Gust. Wegner in Potsdam. 1861-67 in Düsseldorf, dort für 3 Jahre Privatschüler von Oswald Achenbach. Zahlreiche Reisen u.a. in die Türkei u.d. Orient, Griechenland, Rumänien u. Island (m. dem Fürsten Peter zu Sayn-Wittgenstein).

Schätzpreis 2.000,- EUR

 

 

 

Lot 1252

Bedeutendes Diamant-Smaragd-Collier

750/-WG, 21.Jh.
Gr. tropfenförmiges Mittelteil u. Rivierenband im Verlauf kompl. ausgefasst m. Brillanten u. navetteförmigen Diamanten sowie 1 gr. Smaragd m. regem Einschlussbild bis auf die Oberfläche. Brill. u. Dia., zus. ca. 34,95 ct. tw-w vs. Achteckig-facettierter Sma., ca. 9,4 ct. Steckverschluss m. Sicherheitsbügel. HxB: 29 x 54 mm, L: 42 cm, ca. 58 g.

Schätzpreis 56.000,- EUR

 

 

 

 

 

Lot 500

Gr. Jugendstil-Vase

Glas, Emile Gallé (Nancy), um 1920
Gedrückt bombierter Kopus m. leicht konisch ansteigendem Hals. Rotbraun hinterfangenes, milchiges Glas, überfangen in Hell- u. Blattgrün.  Hochgeätzter Eschen-Ahorn-Dekor. Geätzte Sign. „Gallé“. Gebrauchsspuren, partielle Fehlstellen u. Beschleifungen. HxDm: 62 x 18,5 cm.

Schätzpreis 1.400,- EUR

 

 

 

Lot 968

Lebasque, Henri

1865 Champigné – 1937 Le Cannet
Blumenstillleben mit Strohblumen in Vase.- Öl a. Holz, u.li. sign. „Lebasque“, verso Etikett des Malutensiliengeschäftes „W. M. Stam, Papestraat, Den Haag“ sowie ein weiteres Etikett mit hs. Nummerierung „40×32 90“. Gedunkelt, kl. Farbverluste bzw. Farbabrieb, unter UV-Licht keine Übermalungen sichtbar. 40,5 x 32,5 cm, gerahmt (kl. Def.).
Französischer Maler des Post-Impressionismus. Stud. a.d. École des Beaux Arts. Teilnahme a. Ausst. d. Pariser Salons. Gründet 1803 zus. mit Matisse d. Salon d’Automne, wo 1912 „Les Fauves“ ausst. Lebasque übernimmt v. ihnen Flächigkeit und Farben. Freundschaft mit Vuillard u. Bonnard. Seit 1924 in Cannet. L. gilt als „Maler der Freude und des Lichtes“.

Schätzpreis 3.800,- EUR

 

 

 

Lot 684

Vase

Bronze, Japan, um 1820 (Edo-Periode)
Gebauchter Korpus auf vierpassigem Stand. Feiner Reliefdekor v.  Mäanderzierbändern u. dreiklauigen Drachen. Plastische Kürbishandhaben. Durchbrochener Holzsockel ergänzt. Dunkelbraune Patina. Gebrauchsspuren, leichte Korrosionsflecken. H: 30,5 cm. Am Boden 9 Schriftzeichen in Kartusche „Dai Nippon Bunsei Nen Seimin Shu“.
Bunsei war eine Ära in der Edo-Perioede (1818-1829) unter dem jap. Kaiser Ninko-Tenno. Seimin (Murata Seimin 1791-1837) war ein berühmter Bronze Künstler, der noch heute in vielen internationalen Museen ausgestellt wird.

Schätzpreis 400,- EUR

 

 

 

Lot 1397

Damenarmbanduhr

750/-GG, Rolex, Ende 20.Jh.
Modell „Oyster Perpetual Datejust“.- Graues Zifferbl. m. Diamant-Indizes, Datumsanzeige u. Firmensignet. M. Diamanten besetzte Lünette. Goldenes, tlw. Borken-Armband m. Faltschließe. Nr. E346448,  69288. Tragespuren. LxB: 33 x 25 mm, ca. 76 g. Uhr läuft an.
Funktion ohne Gewähr.

Schätzpreis 6.800,- EUR

 

 

 

Lot 1450

Barock-Kommode

Nussbaum, Deutschland, 18.Jh
Auf gedrückten Kugelfüßen der in der Front geschweifte Korpus m. 3 Schüben u. überkragender Deckplatte m. Halbmondintarsien (später). Messingbeschläge (erg.). Gebrauchsspuren, kl. Furnierdef./-fehlstellen, Risse, 1x Schloss fehlend. HxBxT: 83 x 113 x 62 cm.

Schätzpreis 1.000,- EUR

 

 

 

 

Lot 366

Viktorianisches Tee- u. Kaffee-Set

925er Silber, Roberts & Belk (Sheffield), 1890/91
4-tlg., schlanker, amphorenförmiger Korpus auf aufsteigendem Rundfuß, über abgesetztem Standring.  Perlschnurrelief auf den Kanten. Vasenknauf über plastischem Blattkranz. Scharnierte Deckel u. schlanker Röhrenausguß. Umlaufender Bogenfries m. alternierendem Blütenbehang u. Blattwerk in Gravur. Schauseitig Wappenschild-Kartusche. Lanzett- u. Akanthusblattdekor auf dem Hals. Expertise aus dem Jahr 1990. Leichte Alters- u. Gebrauchsspuren, partiell Dellen, kl. Stauchungen –  u. Bereib. H: 18 – 31 cm. Silber-, Länder-, Stadt u. Herstellerstempel.

Schätzpreis 1.600,- EUR

 

 

 

Lot 1224

Ring

PT, 21.Jh.
1 gr. Saphir-Cabochon m. regem Einschlussbild bis auf d. Oberfläche, ca. 20,30 ct., Ceylon, in hochgesetzter Fassung begleitet v. Altschliff- u. Achtkant-Diamanten, zus. ca. 1.35 ct. w-cr vs-p. Tragespuren. Ca. 12,5 g, RW 54.

Schätzpreis 14.000,- EUR

 

 

 

Teppich-Nachlass Kiskan

u.a. Lot 1637
Ghotsiha

Wolle, 20.Jh.
Lagerware gereinigt, unbenutzt. LxB: 160 x 90 cm.
Abholung erst nach Auktionsende möglich.


Schätzpreis 100,- EUR

 

 

 

Lot 600A

„Betender Ephebe“

Bronze (braun patiniert)/Holz, Deutschland, 2.H.20.Jh.
Männl., idealisiertes Abbild des gottähnlichen Olympioniken, die Siegerbinde weit über den Kopf streckend. Nach dem Original des attischen Bildhauers Leochares (375-310 v. Chr.). Das Original befindet sich im Besitz der Staatl. Museen Preußischer Kulturbesitz, Pergamonmuseum. Auf quadr. Sockel. Leichte Gebrauchsspuren, partiell kl. Best. u. Bereib.  HxBxT: 56 x 35 x 35 cm. H: 130 cm (Figur).

Schätzpreis 500,- EUR